M.A. Literatur, Medien und Kultur der Moderne

Das interdisziplinäre literaturwissenschaftliche Master-Studium bildet Studierende auf der Basis vermittelter Theorien- und Analysekompetenz und wissenschaftlicher Inhalte und Perspektiven zu eigenständiger Forschungsarbeit aus. Die Epoche der Moderne, der Zeitraum, der sich von der Mitte des 18. Jahrhunderts und der Entstehung des Bürgertums bis zur Gegenwart erstreckt, steht im Zentrum dieses interdisziplinären Master-Studiengangs. Seine Themenmodule sind literaturwissenschaftlich fundiert, integrieren dabei aber medienwissen-schaftliche Elemente. So werden Schnittstellen und vielfältige wechselseitige Beziehungen zwischen Literatur und Medien aufgezeigt.

Das obligatorische Grundlagenmodul „Literatur-, medien- und kulturwissenschaftliche Theorien und Konzeptionen der Moderne“ eröffnet umfassende Einblicke in die gemeinsamen literaturtheoretischen Grundlagen der beteiligten Philologien Anglistik, Germanistik und Romanistik. Diese interdisziplinäre Kooperation ermöglicht die Vermittlung eines umfassenden und an aktuellen Forschungsfragen orientierten literarischen Fachwissens. Innerhalb des Aufbaumoduls "Sozialer und historischer Wandel - Ästhetische und theoretische Transformationen - Interkulturelle und postkoloniale Perspektiven" belegen die Studierenden dann vertiefende literatur- und medienwissenschaftliche Veranstaltungen, wobei sie, je nach Vorkenntnissen aus dem B.A.-Abschluss, zwischen verschiedenen sprachlich-kulturellen Lehrveranstaltungen wählen können.

Das Erweiterungsmodul "Medien- und Kommunikationswissenschaft" bietet schließlich die Möglichkeit, über den eigenen philologischen Tellerrand hinaus zu schauen und drei Veranstaltungen aus diesem Fachbereich zu besuchen.